Bodenrichtwerte: Die aktuelle Entwicklung in München

Wie sind die Bodenrichtwertsteigerungen aus Finanzierungssicht zu bewerten?

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der Landeshauptstadt München hat kürzlich die Bodenrichtwerte zum 31.12.2020 veröffentlicht. Merkliche Erhöhungen sind insbesondere in den Bereichen zu erkennen, in denen in den letzten Jahren großflächige Neubauten errichtet wurden und damit städtebauliche Entwicklungen erfolgten.

Gerade in den guten bzw. durchschnittlichen Lagen ist die Erhöhung der Bodenrichtwerte von 31.12.2012 auf 31.12.2020 teilweise über 200 %, in der Regel jedoch über 100 %.

Ein Beispiel: Die Bebauung in Freiham hat für den Altbestand zu einer extremen Erhöhung geführt. So sind die Grundstücke beispielsweise in der Kallmünzer Straße von € 900/m² (31.12.2012) auf € 2.000/m² (31.12.2020), also um ca. 123 % gestiegen.

Was bedeutet das für die Finanzierung von Immobilien?

Die Banken verwenden die Bodenrichtwerte als Grundlage zur Ermittlung des Bodenwertes. Durch die gestiegenen Werte erhöht sich auch die Beleihungsmöglichkeit – also der auf die Immobilie abgestellte, mögliche Kreditbetrag. Gleichzeitig sinkt bei bestehenden Finanzierungen der ungesicherte Kreditanteil für die Banken. Oftmals sind auch die Finanzierungszinsen an die Beleihung gekoppelt – so dass sich die gestiegenen Bodenrichtwerte auch positiv auf die Konditionen auswirken.

Somit sind die Bodenrichtwertsteigerungen aus Finanzierungssicht grundsätzlich positiv zu bewerten.

ACCONSIS Insider-Online am 06.10.2021

Die Immobilie als stabile Vermögensanlage?

Im INSIDER-ONLINE Seminar am 06. Oktober 2021 führen wir Sie durch die möglichen Strukturen einer Immobilieninvestition und erläutern Finanzierungspielregeln, die es dabei zu beachten gilt.

  • Welche steuerlichen Überlegungen sollten im Vorfeld getroffen werden?
  • Was gilt es zu beachten, damit eine Immobilie, eine lohnende Investition ist?
  • Wie kann man möglichst zügig mit einer passenden Finanzierung aufwarten?
  • Was tun, wenn ein passendes Objekt gefunden wurde und es „Knall auf Fall“ zu einem Kaufvertragsabschluss kommen soll?

Erfahren Sie mehr zur Veranstaltung und melden Sie sich an!

ACCONSIS Insider-Online am 22.09.2021

Lebenszyklus Immobilie: Wie sieht der aus der Investitionsperspektive aus?

Im INSIDER-ONLINE Seminar am 22.09.2021 geben wir Ihnen einen Gesamtüberblick zum Lebenszyklus einer Immobilie – von der Planung bis zum Abriss. Erfahren Sie Tipps & Tricks für Finanzierungsanlässe im Lebenszyklus einer Immobilie.

  • Was versteht man unter dem Lebenszyklus einer Immobilie?
  • Welche Stationen im Immobilienzyklus gibt es von der Anschaffung bis zur Übergabe / Verkauf?
  • Selbstnutzung oder Vermietung: Welche Finanzierungsaspekte gilt es jeweils zu berücksichtigen?
  • Tipps & Tricks – auf was ist besonders zu achten?

Erfahren Sie mehr zur Veranstaltung und melden Sie sich an!

Neue Bundesförderung belohnt Energieeffizienz

Höhere Kredite und Zuschüsse für private Bauherren und Sanierer.

Seit 1. Juli 2021 gilt die neue „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG). Damit wird Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien erstmals unter einem Dach zusammengeführt. Und die energetische Gebäudeförderung in Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 vollständig neu aufgestellt und weiterentwickelt.

Beim Bauen und Sanieren spielen zukünftig Nach­haltigkeit, Digitalisierung und erneuerbare Energien eine größere Rolle. Maßnahmen in diesen Bereichen werden daher mit einer höheren Förderung belohnt. Ein Beispiel: Sie erhalten bis zu 75.000 Euro Zuschuss, wenn Sie Ihr Ein­familien­haus sanieren und dabei die Stufe „Effizienz­haus 40“ mit einer Erneuerbaren-Energien-Klasse  erreichen. Höhere Förderung erhalten Sie auch, wenn Sie für Ihr Wohn­gebäude einen individuellen Sanierungs­fahrplan erstellen lassen und vollständig umsetzen.

Weitere Vorteile seit 01.07.2021:

  • Nur noch ein Antrag erforderlich – darin enthalten sind auch die Fach­planung und Baubegleitung.
  • Wahlweise zinsgünstiges KfW-Darlehen mit Tilgungszuschuss oder
  • Nur Zuschuss der KfW (unabhängig davon ob Sie einen Kredit benötigen oder ggf. frei finanzieren)
Quelle: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Themen-kompakt/BEG/

Immobilien weiterhin teuer – Spitzenreiter München und Oberbayern

Die Kombination aus niedrigen Zinsen, hoher Nachfrage und geringem Angebot vor allem in den Ballungsräumen lässt die Preise für Immobilien weiter steigen. Verstärkt hat sich diese Entwicklung auch im Umland der großen Metropolen: Hier steigen die Preise mittlerweile fast überall sogar stärker an, als in den Großstädten selbst. In einer umfassenden Studie gingen das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) und das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) den aktuellen Entwicklungen nach. 

Bei den Kaufpreisen für Immobilien in Deutschland zeigen sich erwartungsgemäß enorme Unterschiede: Von den zehn teuersten Landkreisen liegen neun in Oberbayern. Dazu kommt der Hochtaunuskreis im Nordwesten von Frankfurt am Main. Sieben der zehn teuersten Regionen sind Landkreise, die sich im Großraum München befinden. Komplettiert werden die Top 10 durch die Metropolen München, Frankfurt am Main und Hamburg. Der m²-Preis im Landkreis München liegt etwa 25 % über dem zweitteuersten Landkreis (Starnberg).

Die m²-Preise für ein Eigenheim variieren zwischen 880 € im Kyffhäuserkreis und 8.301 € im Landkreis München. In den Metropolen variiert der m²-Preis zwischen 3.866 € in Köln und 7.153 € in München. Der Preis je m² in München ist mindestens 70 Prozent höher als in Berlin, Köln und Düsseldorf.

Die Studie kann insoweit wichtige Anhaltspunkte für Kaufinteressenten und Eigentümer geben: Wie viel ist die Immobilie im Vergleich wert und wie wird sich dieser Wert in Zukunft entwickeln? Wo bekomme ich wie viel Wohnraum für mein Geld? Welche Faktoren sind für die Attraktivität von Immobilien besonders wichtig?

Lassen Sie sich individuell beraten!

Für Ihre Entscheidung, in eine Immobilie zu investieren, sind natürlich Ihre persönliche Zielsetzung (Immobilie als Geldanlage oder als Eigenheim?) und Ihre finanziellen Möglichkeiten ausschlaggebende Kriterien. Gerne beraten wir Sie unabhängig und persönlich auf Ihren Bedarf zugeschnitten. Wenden Sie sich einfach an finanzierung@acconsis.de.

Sonderabschreibung für Bau neuer Mietwohnungen läuft Ende 2021 aus.

Vermieter können für neu gebaute Wohnungen im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren Sonderabschreibungen in Anspruch nehmen. Um diese steuerlichen Vorteile der Paragraph-7b-Abschreibung zu nutzen, muss der Bauantrag allerdings noch vor dem 1. Januar 2022 über vorlageberechtigte Architekten oder Bauingenieure eingereicht werden.

Gewährt werden jährlich bis zu 5 Prozent der abschreibungsfähigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten zusätzlich zur normalen Abschreibung. Laut Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) kann sich das in vier Jahren auf bis zu 28 Prozent dieser Kosten summieren, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Voraussetzungen sind, dass der neue Wohnraum anschließend mindestens zehn Jahre lang vermietet wird und dass eine bestimmte Höhe an Kosten nicht überschritten wird. 

Um die sogenannte Sonder-AfA nach § 7 EStG noch nutzen zu können, sollten Sie sich schnellstmöglich um entsprechende Unterlagen für Ihren Bauantrag kümmern. Gerne berät Sie unser ACCONSIS Expertenteam, auch in steuerlichen Fragen. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an finanzierung@acconsis.de .

Trotz Corona: Immobilienpreise steigen. Das Umland der Großstädte boomt.

Häuser und Wohnungen sind in den 50 größten Städten Deutschlands erneut teurer geworden. Das zeigt der Immobilienatlas der Wirtschaftswoche (Ausgabe 7, Februar 2021). Dafür wurden die Städte aus Sicht von Anlegern und Selbstnutzern analysiert. Wichtige Standortfaktoren wie Preise, Mieten, Arbeitsmarkt und Kaufkraft zeigen, wo Käufer in den kommenden Jahren noch Chancen auf Wertzuwachs haben.

Laut der aktuellen Wohnatlas-Studie der Postbank sind trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit im Corona-Jahr 2020 die Preise für Wohnimmobilien weiter gestiegen. Der prozentuale Preiszuwachs fällt mit durchschnittlich 9,6 Prozent sogar höher aus als im Vorjahr. Dies bestätigt das Internetportal ImmobilienScout24. So müssen Käufer bestehender Wohnungen in den 50 größten Städten erneut neun Prozent mehr aufbringen als im Vorjahr, neu einziehende Mieter knapp vier Prozent mehr.

Käufer finden sich trotzdem, der Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Das überrascht, denn Millionen Deutsche sind in Kurzarbeit, Hotels, Restaurants und Läden geschlossen und die Konjunktur schwächelt. Zudem hat sich ein Trend durch die Corona-Pandemie verstärkt: Immer mehr Stadtbewohner ziehen ins Umland, was natürlich auch dort den Preisanstieg vorantreibt. Ein Zahlenbeispiel aus dem Immobilien-Atlas der Wirtschaftswoche: In München-Feldmoching, immerhin ca. 30 Minuten Autofahrt vom Zentrum Münchens entfernt, stieg der Kaufpreis für eine Wohnung um ca. 52% in fünf Jahren, auf 6125 Euro/qm.

Wenn auch Sie von diesem boomenden Markt profitieren wollen und ein entsprechendes Finanzierungsangebot benötigen, so kontaktieren Sie mich bitte.

Gemeinsam können wir Ihr individuelles Angebot erstellen.

Darlehenszinsen im Allgemeinen – das sollten Sie wissen

Kreditzinsen auf einem äußerst geringen Niveau. Dies gilt keinesfalls nur für die Bauzinsen. Sie erhalten beispielsweise auch Ratenkredite zu aktuell sehr niedrigen Zinssätzen. Bevor Sie einen Kredit aufnehmen, sollten Sie jedoch einiges über Darlehenszinsen wissen.

Wonach richtet sich die Höhe der Darlehenszinsen?

Die Höhe der Darlehenszinsen wird von mehreren Faktoren maßgeblich beeinflusst. Dazu zählen sowohl innere als auch äußere Faktoren, insbesondere:

  • Leitzinsen bzw. allgemeines Zinsniveau am Markt
  • Darlehensart
  • Bonität des Kunden / der Kundin
  • Darlehenssumme und Laufzeit
  • Sicherheiten

Für Sie interessant: Die Darlehenszinsen hängen auch von der Kreditart ab. So zahlen Sie beispielsweise für einen Dispositionskredit auch 2021 noch Zinssätze von teilweise zehn, elf oder sogar zwölf Prozent. Einen Ratenkredit erhalten Sie hingegen im günstigsten Fall sogar zu einem Zins von unter zwei Prozent. Noch günstiger sind derzeit Immobilienkredite. Denn sie werden mittlerweile schon zu vorteilhaften Zinssätzen vergeben.

Wie werden die Darlehenszinsen berechnet?

Sie berechnen Darlehenszinsen relativ einfach. Sie benötigen dazu lediglich die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit des Darlehens sowie den Zinssatz, den die Bank veranschlagt. Auf dieser Grundlage können Sie den zu zahlenden Darlehenszins berechnen, ebenso wie die monatliche Kreditrate.

Bei einem Immobilienkredit kommt als Besonderheit hinzu: Die Höhe der zu zahlenden Darlehenszinsen nimmt im Laufe der Jahre ab. Dies geschieht durch die Tilgungsverrechnung, die meist monatlich stattfindet.

Sie bewirkt nämlich, dass Ihre Restschuld um die bereits geleistete Tilgung reduziert wird. Denn die Darlehenszinsen werden bei einem Hypothekenkredit ausschließlich auf Grundlage der aktuellen Restschuld ermittelt. Somit wird die Zinssumme im Laufe der Zeit immer geringer. Auf der anderen Seite erhöht sich die Tilgung, wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entschieden haben. Dort bleibt die monatliche Kreditrate nämlich immer gleich, sodass sich nur das Verhältnis von Tilgung und Zinsen verschiebt.

Möchten Sie Ihren persönlichen Top-Zins stets im Auge behalten? Dann vereinbaren wir einen Gesprächstermin und finden Ihre individuelle Lösung: K.Nuetzl@acconsis.de

Das Auf und Ab der Bankzinsen: Das sagen die Experten

Auch wenn das Wort Zinswende noch nicht oft zu lesen ist, gehen viele Experten langfristig von einem höheren Zinsniveau aus. Auch mittelfristig überwiegen die Einschätzungen eines eher gleichbleibenden oder gar steigenden Zinsniveaus.

Allianz: „Der Zinsanstieg in den USA hat sich beruhigt, dies führt in Folge auch zu stabilen Aussichten im Euroland. Mit positiven Wirtschaftsaussichten vermehren sich die Inflationserwartungen, dies wird die Zinsen mittelfristig leicht ansteigen lassen.“

Commerzbank: „Mit der Aussicht auf ein kräftiges Wachstum nach dem Abebben der Pandemie und dem Extraschub durch die Konjunkturpakete dürften die US-Renditen etwas weiter steigen, was auch auf die europäischen Zinserwartungen abstrahlt. Im 2. Halbjahr dürfte der Aufwärtsdruck auf die ¤-Zinsen nachlassen, wenn klar wird, dass die Pandemie strukturelle Schäden hinterlässt und die Inflation nicht nachhaltig anzieht.“

DKB Deutsche Kreditbank: „Wie vom Markt erwartet, gab es bei der EZB Sitzung im April keine neuen Impulse. Die Zinsen für 10jährige Bundesanleihen verharrten im letzten Monat in einem sehr engen Korridor von 0,1%. Für Mai erwarten wir erneut nahezu unveränderte Zinsen im gesamten Laufzeitenband. Wenn Im weiteren Verlauf des Jahres weiterhin gute Konjunkturdaten veröffentlicht werden, rechnen wir mit einer neuen Diskussion um eine Reduzierung der angekündigten Anleihekäufe der EZB im Rahmen der Pandemie. Dies würde automatisch zu moderaten Renditeanstieg bei den längeren Kapitalmarktzinsen führen.“

HypoVereinsbank: „Die Politik der Europäischen Zentralbank zielt darauf ab, in der Eurozone günstige Finanzierungsbedingungen sicherzustellen. Ein wesentliches Element dieses Ansatzes ist, das allgemeine Zinsniveau auf niedrigem Niveau zu verankern. Vor allem mit ihren Wertpapier-Ankaufprogrammen wird die Notenbank daher einem möglichen Aufwärtsdruck auf die Kapitalmarktrenditen entgegenwirken. Wir erwarten, dass die EZB in ihrem Ansatz erfolgreich sein wird und über die kommenden Monate allenfalls sehr geringe Renditeanstiege wahrscheinlich sind.“

ING Deutschland: „Spätestens ab dem Sommer gibt es für die Kapitalmarktzinsen nur eine Richtung: nach oben. Der weltweite Aufschwung nach der ersten Impfwelle und höhere Inflation werden die Zinsen leicht nach oben drücken und Notenbanken werden das nicht mehr so stark gegen halten (können) wie noch im Frühjahr.“ (für Deutschland und Österreich)

MünchenerHyp: „Der große Impffortschritt in der Eurozone wird die Wirtschaft im Jahresverlauf kräftig unterstützen. Die positiven Wirtschaftsdaten und höheren Inflationsraten werden zwar vorerst noch keine Reaktion der EZB hervorrufen, aber für nächstes Jahr zu einer Reduzierung der Assetkäufe führen. In diesem Umfeld rechnen wir mit noch weiter steigenden Zinsen. Die Unsicherheit über die zukünftige Inflationsentwicklung (Steigerung nur temporär oder länger anhaltend) wird daher auch zu höheren Zinsen für Hypothekenkredite, vor allem bei längeren Laufzeiten, führen.“

Postbank: „Wichtige Notenbanken wollen trotz einer fortschreitenden Konjunkturerholung und steigender Inflationsraten an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Dies sollte einen starken Zinsanstieg im aktuellen Aufschwung vorerst verhindern. Dennoch könnten die für die Hypothekenzinsen wichtigen langfristigen Kapitalmarktrenditen angesichts des sich abzeichnenden starken Wirtschaftswachstums im zweiten Halbjahr 2021 etwas ansteigen.“

PSD Bank RheinNeckarSaar: „Nach den jahrzehntelangen Preissteigerungen bei Kapitalanlagen („Asset-price-inflation“), insbesondere bei Aktien und Immobilien, folgen zunehmend Preiserhöhungen im Bereich der Roh- und Werkstoffe. Somit könnte zumindest das Abwärtspotential bei den Zinsen beendet sein. Auch könnten die anhaltenden „lock-downs“ zu Anspannungen bei bestimmten Gütern führen. Gleichzeitig lässt die zeitlich verzögerte und mäßige Konjunkturerholung einen stärkeren Aufwärtstrend bei den Zinsen noch nicht zu. Insofern rechnen wir mit leicht ansteigenden Zinsen am langen Ende.“

Santander: „Die konjunkturellen Frühindikatoren signalisieren auch für den Euroraum und Deutschland eine spürbare Belebung. Gleichzeitig zieht die Inflationsrate aufgrund ausgeprägter Basiseffekte bei den Rohstoff- und insbesondere den Ölpreisen deutlich an. Dies veranlasst die Notenbanken (US-Fed und EZB) aber nicht zu handeln. Vielmehr sehen sie den Inflationsanstieg als temporär an und senden klare Signale, dass eine geldpolitische Wende auf absehbare Zeit nicht auf ihrer Agenda steht.“

Sparkasse Hannover: „Gegen einen weiteren Anstieg der Zinsen spricht aktuell die anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens. Auch bei Eintreten der erwarteten konjunkturellen Erholung im zweiten Halbjahr dürfte die EZB ihre ultraexpansive Geldpolitik beibehalten und einen weiteren Anstieg der Renditen stark begrenzen.“

Weitere Antwort aus Österreich:

Erste Bank: „Unter Berücksichtigung des Immunisierungsfortschrittes in Europa ist mit einer zunehmend Aufhellung des Stimmungsbildes zu rechnen. Wir sehen daher Potential für eine weitere, moderate Erhöhung der Kapitalmarktzinsen. Einem wesentlichen Zinsanstieg dürfte jedoch die Europäische Zentralbank mit der Umsetzung ihres Ankaufprogrammes nach wie vor entgegen stehen.“

Das Bauzins-Trendbarometer gibt Ihnen eine Prognose, wie sich die Zinsen für Baudarlehen entwickeln. Sie erhalten einen ersten Eindruck über die Lage am Markt und entscheiden dadurch vielleicht sogar, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist.

Möchten Sie bei der Zinsentwicklung für die Baufinanzierung auf dem Laufenden sein? Dann kontaktieren Sie mich und sie erhalten alle Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos über die Bauzinsentwicklung.

Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie wissen sollten

Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an? Dann ist der Hypothekenzins für Sie von besonderem Interesse. Denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Das bedeutet: Der Darlehensgeber erhält durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Und da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie beim Budget für das Darlehen sehr genau rechnen.

Der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins bewegt sich derzeit auf einem niedrigen Niveau. Mit einem günstigen Angebot können Sie also von einem Zinsvorteil für Ihr Baudarlehen profitieren. Dennoch sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen genau vergleichen. Denn die Stellen nach dem Komma fallen bei fünf- oder sechsstelligen Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht.

Mit einer Immobilie stemmen Sie ein großes Projekt. Daher mein Tipp: Planen Sie in Ruhe und durchdenken Sie alles genau. Für alle Detailfragen stehe ich Ihnen auch direkt zur Verfügung.

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finanzierung@acconsis.de
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